Entwicklung von Apps, Nutzung von Standortdaten, Cross-Channel-Marketing

Unsere Mandanten

Für die Geschäftsmodelle vieler unserer Mandanten, darunter große internationale E-Commerce-Händler, Anbieter von Kundenbindungssystemen, Banken, Gaming-Anbieter und Energieversorger, sind Apps eine entscheidende Säule ihres Geschäftsmodells – oder sollen es werden.

Unser Auftrag

Erfolgreiche App-Konzepte bieten nicht nur für die Nutzer einen Mehrwert, sondern sind auch für den App-Anbieter ein Gewinn. Damit unsere Mandanten den optimalen Nutzen aus ihren Apps ziehen können, müssen diese rechtskonform umgesetzt werden. Über möglicherweise bestehende rechtliche Risiken muss Klarheit bestehen.

Wir beraten unsere Mandanten in jeder Umsetzungsphase: Von der ersten Idee bis zum Launch und darüber hinaus ebenso wie bei der Übarbeitung bestehender Apps.

Die rechtlichen app-spezifischen Herausforderungen sind dabei ebenso vielschichtig wie die Geschäftsmodelle unserer Mandanten. Für Apps, die im Unternehmen von Mitarbeitern genutzt werden, gelten andere Vorgaben als für Apps, die in den App Stores vertrieben werden. Wenn Standortdaten und Technologien wie RFID und iBeacon zum Einsatz kommen (Location-based Services), muss ein Einwilligungskonzept entwickelt werden, das nicht nur rechtssicher und praktisch umsetzbar ist, sondern auch den Erwartungen der Nutzer an die Usability der App entspricht. Es müssen praxistaugliche Einwilligungs- und Datennutzungskonzepte entwickelt und umgesetzt werden, damit die via App gewonnen Daten für Werbung – online ebenso wie offline – genutzt werden können. Wenn das Geschäftsmodell die kanalübergreifende Nutzung von Daten vorsieht, ist außerdem das Einwilligungs- und Datennutzungskonzept der App in das Cross-Channel-Marketing-Konzept zu integrieren. Darüber hinaus müssen die umfangreichen Vorgaben des Verbraucherschutz-, Wettbewerbs-, Urheber- und Jugendschutzrechts beachtet werden. Auch die Betreiber der App-Stores legen den App-Anbieter umfangreiche Pflichten auf. Während bei Shopping- und Kundenbindungs-Apps die umfangreichen Informationspflichten im Fokus stehen, sind bei Gaming-Apps Jugendschutzvorschriften zu beachten. Im Rahmen eines Open-Source-Compliance-Checks prüfen wir, ob die Vorgaben von Open-Source-Lizenzen eingehalten werden und ob die in der App enthaltenen Open-Source-Komponenten möglicherweise dem Vertrieb in den App Stores entgegenstehen.

Die Umsetzung

Trotz ihrer großen Bedeutung für das digitale Business sind viele Rechtsfragen in Bezug auf Apps gerichtlich bislang noch nicht abschließend geklärt. Rechtsverstöße können nicht nur Auseinandersetzungen mit den Aufsichtsbehörden, Bußgelder und Reputationsschäden zur Folge haben. Es droht stets auch das Damoklesschwert des Rauswurfs aus den App-Stores. Unternehmen mit einem app-basierten Geschäftsmodell sind daher gut beraten, rechtliche Risiken möglichst frühzeitig zu minimieren.

Nach unserer Beratungserfahrung sind die meisten app-spezifischen Risiken mittlerweile gut in den Griff zu bekommen. Neben dem Wissen von den rechtlichen Rahmenbedingungen greifen wir hierzu auf unsere umfangreiche Erfahrung sowie eine genaue Kenntnis der behördlichen Entscheidungspraxis und der technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, mit denen sich die unsere Mandanten konfrontiert sehen, zurück.

Für unsere Mandanten erstellen wir Gutachten und entwickeln praktisch umsetzbare Einwilligungs- und Datennutzungskonzepte. Wir entwerfen Einwilligungstexte und Erklärungstexte und beraten unsere Mandanten beim Vertrieb ihrer Apps in den großen App-Stores oder anderswo. Die wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen unserer Mandanten sowie Usability-Gesichtspunkte haben wir stets im Blick. All unsere Handlungsempfehlungen sind strikt an den praktischen Bedürfnissen unserer Mandanten orientiert.

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